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Azraloms Berge ferne
in Nebelschwadenschlummer.
Ein kalter Mond und Sterne
beleuchten ihren Kummer.
Argathins Heimstatt öd und leer –
der Held verschwunden
über's Meer.
Doch oft steht er noch schweigend
an ferner Uferns Strand
in jene Richtung zeigend
wo lockend liegt das Heimatland.
Dies
ist meine Welt.
Ist nicht Deine,
ist nicht seine,
ist nicht keine Welt.
Weil in vieler dieser Welten
nur das Geld noch zählt.
Und man mit dem ganzen Jagen
doch den Sinn verfehlt.
Hab' ich mir in diesen Tagen
etwas ausgewählt.
Hab' die Träume mit dem Himmel
und mir selbst vermählt.
Auf daß mir am End' des Weges
nichts zum Leben fehlt.
Dies
ist meine Welt!
Ich bin ein Pfau
– und ein Spatz,
bin ganz erwachsen
– und Hosenmatz.
Ich bin Vagabund
und Biedermeier.
Ich bin Revolution!
und Bourgeoisie.
Komm! Suche mich –
ich find' mich nie!
Bin schwarze Nacht
und heller Tag,
bin immer so,
wie ich es mag.
Ich bin hart
– doch auch zerbrechlich,
voll Energie!
– doch oft auch schwächlich.
Es ist egal – was ich auch bin
das leg' ich Dir zu Füßen hin!
Du wirst.
Du mußt.
Du sollst.
Du kannst.
Du darfst.
Du möchtest.
Du willst.
Nicht.
Herr, lehre mich verstehen,
die Menschen
mit ihren Eigenheiten.
Lehre mich verstehen
mich selbst
und die Tiefen meiner Seele,
blaue Lagunen,
ewige Brandung,
unerwartete Abgründe,
hell – und dunkel.
So viel unerforschtes,
so viel rätselhaftes,
so viel neues.
Herr, lehre mich verstehen,
die Ränkespiele,
die kalten Kriege,
die falschen Gesichter,
die Fallen, die ich selbst mir stelle.
Herr, lehre mich verstehen!
Worte wie Farben,
Sätze wie Formen.
Beschreibend die Realität
meiner Traumwelt.
Gefühle in Sprache zu zwängen,
für die kein Bild existiert.
Ausfüllend den Zwischenraum
der gewichtigen Zeilen.
Ich nehme die Worte
und male meine Welt,
einschränkend und
befreiend zugleich.
Ein Pinselstrich wird zum Satz,
den die wirbelnde Feder
dem Papiere anvertraut,
zu zeigen, was doch verborgen bleibt.
Wanna paint.
Wanna play an instrument.
No colours.
No music.
Just words.
Words to express
deep thoughts.
Words to get rid of
ridiculous thoughts,
painful thoughts,
sad thoughts.
Words – not more.
But not less.
Wochen
ohne Worte.
Gedanken
verschanzt
hinter Logik
und
Betriebsamkeit.
Vernachlässigt,
vergrämt
ging sie,
die Träne
im Auge.
Das and're lachend –
wissend,
daß Ruhe
neue Kraft bringt.
Und nun
ist sie wieder da,
der Sprachlosigkeit
ein Ende…
This language
is loosing
integrity.
Lost words,
leaving me speechless.
Caught in the
in-between
of
the two Tongues.
Loosing a word,
like loosing
a friend,
is loosing
the power
to share
the World.
Es ist alles schon gesagt.
Tausendmal gesagt.
Jeder,
aber auch jeder
hat es schon gehört.
Die Probleme
sind bekannt.
Die Lösungen –
auch.
Alles schon gesagt,
alles schon gesagt.
Zeit zum Schweigen.
Zeit verschwindet
im gier'gen Rachen
der Arbeit.
Zeit, die übrig,
ist zu teilen –
vieler and'ren
Anteil
wohl bedenke.
Von der Zeit
soviel nicht bleibt,
hast sie am Ende
totgeteilt.
Ich tauche ab,
in die Untiefen meines Inneren.
Lasse mich fallen,
schwebe, schaue,
sehe Bilder an mir vorüberziehen.
Sie erzählen von dem, was war
und von dem, was sein soll.
Träume, Wünsche, längst
verloren geglaubte Gefühle,
sie ziehen vorbei,
wie Blätter im Wind,
dessen Briese mich umweht,
mich trägt, soweit das Auge reicht.
Die Schwingen meiner Gedanken
verleihen mir die Kraft,
hinter mir zu lassen,
was mich am Boden hält,
abzuheben von der Welt.
Sanfte, klagende Geräusche
erzählen von verlorenem Glück.
Wärmende Strahlen der Erinnerung –
und ein Weg ohne zurück.
Drowned
in alcohol,
thoughts goin' in circles.
No way out –
severe damage.
Emergency –
the brain is
moving out.
Loosing my mind –
but don't ask
me
to look for it.
Don't you know
how to stop
this crazyness?
I don't know…
the better place
is gone!
Start the search
shout
your "Wanted!"
– but it's rather dead
than alive.
But –
you won't
give up
will ya?
You'll
save
yourself
and the rest
of us.
Vergangenheit in Kisten –
fertig zum Abtransport
in eine unbekannte Zukunft.
Zeitbomben in Kartons,
leise tickend.
Sondermüll
der Seele,
auf keiner Deponie zu entsorgen.
Kraftwerke –
reproduzierend die Energie
vergang'ner Tage,
neu zu laden
die leeren Speicher.
Vergangenheit in Kisten.
Ein Mensch geht,
er hinterläßt
ein Loch.
Was bleibt?
Entfernte Traurigkeit.Eine Sache,
die wichtig schien,
erreicht niemals ihr Ziel
und scheitert.
Was bleibt?
Entfernte Traurigkeit.Ein Freund in fernen Landen
schreit ob seiner Probleme,
doch der Wunsch nach Hilfe
überbrückt nicht
die Weite.
Was bleibt?
Entfernte Traurigkeit.Unnahbar droht die Festung
um meine Seele.
Du findest nicht den Weg
sie zu sprengen
und wendest Dich ab.
Was bleibt?
Entfernte Traurigkeit.
Kingsize, Bettgebirge,
decke mich nun zu,
Kingsize, Bettgebirge,
und ich schlaf' in Ruh'.
Kingsize, Bettgebirge,
wärmend hüll' mich ein,
Kingsize, Bettgebirge,
will geborgen sein.
Kingsize, Bettgebirge,
hältst die Sorgen fern,
Kingsize, Bettgebirge,
in Dir schlaf' ich gern.
Kingsize, Bettgebirge,
kuschelige Pracht,
Kingsize, Bettgebirge,
für 'ne Gute Nacht!
Stahlgiganten – eingefallen.
Ihr leuchtendes Rostbraun
trotzig gegen den
strahlendblauen Himmel
gestreckt.
Leere Fensterhöhlen
in schmutziger Ziegelwand,
kündend
von besseren Zeiten.
In den leeren Hallen
ölige Pfützen,
grauer Beton –
vom Wetter gegerbt.
Tot – doch nicht am Ende.
Zartes Grün
lugt aus den Rissen,
altes Gemäuer
als neue Herberge
für die Natur,
die in Besitz nimmt
was ihr immer gehörte.
Blick hinaus
und sehe!
Dunkles Wolkengebirge
dräuend,
polternd Unheil verheißend,
der Wind
in den Bäumen,
die mit weiten Gesten
Geschichten errauschen.
Alte Riesen,
die noch wissen
von der Zeit,
als Du nicht gewesen.
Grün und Grau,
der alte Kontrast,
bewegt
und voller Leben.
Der Himmel – grau,
wie die Häuserschluchten
meiner Seele.
Zerklüftetes Gestein,
leere Fensterhöhlen,
anonym.
Frühling soll es wieder werden –
aber wo?
Verschlossene Menschen
mit verschlossenen Gesichtern.
Jeder für sich – keiner für alle.
Keiner für mich?
Kundgebungen – der Mensch
ist ein Herdentier.
Graue Masse grauer Mäuse.
Grau – wie der Himmel.
Die hellen Tage sind vorbei,
aus farbenfrohem Lichterspiel
wird graues Einerlei.
Nebel macht Realität unwahr,
in seinen Schwaden versinkt,
was vorher klar.
Und mit der Sonne
scheint auch die Freude verschwunden,
statt ihrer hat triste Trostlosigkeit
auf den Gesichtern Platz gefunden.
Kälte nagt an der Wärme im Herzen,
schwer trommelt der Regen hernieder.
Man hofft, daß irgendwann wieder
vergehen diese seelischen Schmerzen.
Da! Plötzlich, ungeahnt,
ein Strahl der Sonne
einen Weg sich bahnt.
Und wie aus einer Trance erwacht
geschieht das Wunder: Einer lacht!
Die Freude, die noch eben
verloren schien, wird jetzt zurückgegeben.
Von kurzer Dauer ist dies Schauspiel nur,
und hinterläßt doch eine leuchtende Spur,
die den Menschen macht gewiß,
daß auch dieser November nicht für ewig ist.
Christmas feast went missing,
just the other day.
And no one out there realised
that it went astray.People went on shopping
for gifts and drink and food,
but I, I can't stop wondering,
if it left for good.Will you help me searching
for the feast of hearts?
Come on reach your hand out,
and that might be a start.
Wo ist der Kinder Freudensang
der hell in meinen Ohren klang?
Das Lachen, ungestüm und laut
hat viele Male mich erbaut.
Jetzt ist es still - kein Mensch zu seh'n
und es wird Zeit, nach Haus zu geh'n.
I'll always be
the first one –
no matter
what the others say.
Even though
I'm walking
on a trodden path,
I'm the pioneer –
the only me.
Been there –
done that –
but that's
not me.
I'll always be
the first one
to find
my own way.
Restless seeker,
hibernating,
in stasis.
One hundred years
of lost rage,
silence,
waiting –
for the kiss of spring.
Drowning in dizzy feelings,
driftin' away,
Go!
Can't stand
being
in
with
besides of
ME.
Leaving me
behind
the next
crushing
wall…
Standing on the shore
of the Sea of Tears.
Staring in the greyish-blue.
Set the sails
and ride the waves
of the Sea of Tears.
Feel the salt
burning in old wounds,
let the wind caress them.
Ride, ride, ride along
on the Sea of Tears.
Long journey,
direction unknown,
and soon
the sun will rise…
Grau in grau -
Gedräu in Blei
und gleichsam schwer
Gedanken wiegen
aufgestapelt.
Wolkengebirge…
Ich renne,
laufe,
suche.
Suche ab die Weiten der Welt
im Inneren und Äußeren.
Suche, bis ich an Mauern stoße.
Große, schwere Mauern,
errichtet von vielen anderen –
und von mir.
Manche sehe ich an – sie fallen.
Andere widerstehen nicht
dem Drang nach draußen.
Doch einige lasse ich stehen,
denke, daß es so sein muß,
halte sie für zu stark,
habe Angst vor dem,
was dahinter kommen mag.
So stehen sie still
und ragen bedrohlich in die Welt,
die sie beschränken.
Bis plötzlich ein Mensch kommt,
der meinen Blick auf diese Mauern lenkt.
Unmöglich, sie noch zu übersehen,
schwarz, schwer, überragend,
ausgrenzend, was dahinter liegt.
Und ich stehe zweifelnd davor,
und langsam, ganz langsam
fällt mein Blick
auf meine Hand.
Sie hält eine Stange Dynamit…
Vorwärts ging der Weg,
langsam,
tippelnd,
sichernd,
schliddernd.
Weit hinaus
auf das Eis –
dem unbekannten Ziel entgegen.
Doch nun die Zweifel.
Gibt es das Ziel?
Stimmt der Weg?
Bewege ich mich richtig?
Da sind Stimmen –
sie rufen und schreien,
mich zurückzuholen
ans – scheinbar – so sichere Ufer.
Und da ist die Neugier,
der Wille,
die Kraft,
wie ein unsichtbares Band,
stetig ziehend.
Es ist egal, in welche Richtung
ich meine Schritte nun lenke.
Mitten auf dem Eis
gibt es keine Richtung
die mehr Sicherheit verspräche,
denn jede andere.
Warum also nicht
weiter vorwärts?
Die Böller sind
wie Schüsse
auf eine längst sturmreife Festung,
in der ich mich verbarg.
Die weiße Fahne
ist längst gehißt –
und dennoch.
Zweifelnd stehe ich vor dem Tor.
Noch fehlt der Glaube
an den Sieg,
den ich errang,
noch wage ich nicht,
die Mauern zu schleifen,
zu sprengen das fesselnde
Gestein.
Zögernd gehe ich vorwärts –
auf mich zu.
So sehe denn durch die Fenster
Deiner Augen,
kleines Kind.
Die Sehnsucht spricht
von weiten Welten.
Vielfalt.
Das Trommeln Deiner
Hände
an die Wände
dieses Kerkers
scheint vergeblich.
Ungehört verhallen
Schreie
Deiner gequälten Seele,
in Watte gepackt
von unendlichem Zweifel
und
markerschütternder Vernunft.
Doch weiches Wasser
bricht den Stein,
der Kampf wird nie vorüber sein,
bis versiegt ist
der Strom
Deiner Tränen.
Das Feuer ist verloschen –
der Weg ist frei.
Noch lange hallt
der Knall
der Tür
die es verdeckte…
Hast Dich
in die Einsamkeit geflüchtet.
– wieder mal.
Du sitzt
und siehst
den Wellen nach.
Der Wind
treibt
Abfall vor sich her.
Doch
Dein Gewissen
ist nicht rein.
Zu weit
der Weg
nach hier draußen
als Du Dir
selbst
erlauben wollstest.
Und trotzdem –
Du bist da.
Taking the stand
at the personal trial.
At least
the soul
can fly.
Reaching back
in time,
memories
as evidence,
proven –
but fading.
Innocent
of leaving
the way –
but guilty
of standstill.
The final verdict?
Steht auf Verfolgte!
Erhebt Euch – zieht durch die Straßen!
Nehmt Euch das Recht,
das Euch so lange verwehrt blieb!Steht auf, Verfolgte!
Nicht länger bergen sollt Ihr Eure Gesichter
in zweifelhafter Schatten Dunkelheit!
Zu lange schon harret Ihr dieses Tages!Steht auf, Verfolgte!
Reicht Euch die Hand –
erhebt das Haupt!
Euer Wille sei Eure Kraft
zu erlangen, was Euch fehlte!
Deutschland – mein Traum.
Ich sehe Dich –
aus der Ferne
mit neuen Augen.
Schätze nun,
was so selbstverständlich –
und beginne zu hassen!Haß –
gegen die Verräter in Nadelstreifen,
die D-Mark suchen
statt Menschlichkeit,gegen die Ewiggestrigen,
die den Traum
mit Nagelstiefeln treten,gegen die Mörder,
die Geld verdienen
mit dem Tod,gegen die Kleinbürger,
die lieber das Land groß sehen,
als ihr eigenes Herz.Doch Deutschland, alte Liebe –
ich gebe Dich nicht auf,
ich kämpfe –
doch wie lange noch?
Nagelstiefel
an den Füßen,
braunes Denken
in den Hirnen,
Arm erhoben
zu dem Gruße,
wer im Weg steht
wird verprügelt,
kein Gedanke
ohne Befehl,
Courage nur
in der Masse,
ganz alleine
trübe Tassen,
niemals fähig
wahr zu lieben,
dumpf dumpf dumpf dumpf
Links-zwo-drei-vier-
Selber schuld!
Who are you
to judge
your fellowman?
Who are you
to set the goal
for being good?
Who are you
to call yourself
a Christian –
without
a heart,
without
tolerance,
without
mercy –
just judging.
Schreien will ich,
schreien:
"Gib mir Klarheit,
gib sie mir,
sei kein Rätsel!"
und will doch Rätsel
stellen.
Rätsel, nicht zu lösen,
für niemand
denn
für Dich.
Doch –
denke,
so Du lösen willst.
Mit Dir reden,
mit Dir schweigen.
Worte als unbeholf'ne Krücken
der Gefühle.
Stille, um sie zuzulassen.
Offenheit genießen –
und fürchten.
Doch niemals leugnen
will ich.
Denn ich sehe Dir in die Augen,
wissend, daß die Momente des Versteckens
gezählt sind,
wissend, daß meine Augen niemals
Bestand haben werden
mit Lügen
vor Dir.
Niemals will ich schließen
die Tür
zwischen Dir und mir,
doch immer, wenn es sein
muß.
Nähe und Ferne,
und beides zu Recht.
Umschiffen die Klippen
der
goldenen Käfige…
Mit Dir reden,
mit Dir schweigen –
und doch Gefühle zeigen.
Lost week –
lost time.
Opportunities, oh yes –
but missed again.
Lost battle
in the chaos –
been there,
done that
and lost.
Lost face –
so precious
that it used to be.
Lost thoughts
so intensively
shared.
Once one –
now gone,
condemned to be
a fading memory.
Be thanked
for the
existence.
Hallo!
Da bist Du wieder,
nach langer Zeit.
Schleichst Dich behutsam
in meine Träume.
Du Bote
aus vergang'ner Zeit –
oder eher
aus einer anderen Welt?
Süßes Werben,
nie vollzog'ne Küsse,
vor dem wachsamen Auge.
Wirklichkeit?
Was ist schon Wirklichkeit?
Da nie Du gewesen bist
in meiner Welt,
noch ich in Deiner
zur Gänze.
Und doch kehrst Du zurück
im Traum zu mir.
Erzähl' mir
Deine Träume!
Ich schenke Dir meine Gedanken.
Du findest sie
in Worten, geschrieben und gesagt.
Doch sei geduldig mit ihnen,
suchen sie doch verzweifelt
auszudrücken, was nicht
in Worte zu fassen ist!
Drum lausche und lese
behutsam
dort, wohin keines Wortes Macht
hinreicht:
Zwischen den Zeilen!
Will sehen
beide Seiten
jeder Münze.
Nicht zufriedengeben
mit der einen Ansicht,
die so vielen das
A und O
ihrer kleinen Welt.
Will nicht nur die eine,
will viele Welten sehen,
verknüpfen, was unvereinbar,
vereinen die Gegensätze,
überwinden die Klüfte
in mir.

Take a glimpse
of your other life.
Get to know
the ifs and coulds,
the might-have-beens.
Realise the difference
between this life
and yours.
Take your time and wander,
wonder, think and marvel.
But please, dear friend –
don't judge!
The world
of the
What would be?
The world
of the
If only…
The world
of the
I should really…
Parallel worlds,
worlds of lost chances,
of made choices,
of taken decisions.
Better or worse,
who knows.
Different for sure,
but
unreachable.
Der feine Riß
zwischen hier und dort
zwischen heute und gestern
ist nicht zu sehen
denn für das Herz.
Die Welten trennt
die tiefe Kluft,
die nicht
zu überbrücken ist
mit beiden Beinen
– und doch
auf Armeslänge
Nähe bringt.
Fernes, grünes Land.
Die Morgensonne
streift
den Nebel
von den Hügeln.
Dunkler Wald,
wogend,
säuselnd,
im vielbeschwor'nen Wind.
Sanftes Land,
rauhes Land,
dahingezaubert
als Tempel der Bäume,
Da, wo
der "Große Hergott"
gar selbst Dich fordert,
da, wo
auch Kannen
gebacken werden
und der Ton
aus der Tiefe kommt,
da findest Du
den Westerwald.
"Ich hab' Heimweh!"
flammende Lettern
auf dunkler Seele.
Bringt mich zurück
ins verfluchte,
gelobte Land.
Es stirbt, es stirbt,
was kann ich tun?
Woher die Flammen?
Woher die Leidenschaft?
Untiefen des Innerns,
für Überraschungen
immer gut.
Tiefstes Gefühl,
zur Unzeit geboren.
Vom Träumen träumen Dreaming of Dreaming
Auf der Spitze Feel the wind blow
des Hügels, on top of the hill.
die Nase im Wind. Lying – watching clouds.
Liegend – schauend, Follow
den Wolken nach. your train of thoughts,
Gedanken, folge ihnen, tracks
diesen Spuren of fantasy –
der Fantasie a dream within a dream
der Traum im Traum within a dream,
im Traum, see people seeing,
sieh die Sehenden, wedding bells,
Hochzeitsglocken, children's shouting,
Kinder schrei'n, make the world
Schaffe a better place.
die bessere Welt. You've got the power
Du hast die Kraft to make your
wahrwerden zu lassen dream
Deinen Traum come true
im Traum. in your dream.
Drum träum' – So dream on –
und niemals never coming
zu Ende… to an end…
Take a trip
down Memory Lane.
Get a grip
on forgotten pain.Take a look –
and everything's there.
This trip you book
will take you everywhere.Just sit and watch
this ancient flow
and feel the touch
of come and go.Future is,
what lies ahead,
Past becomes,
what leaves the shed.But be aware!
Don't let it rebound!
If you don't care
it might be the other way round…!
Millstones of the past,
tumbling
through thoughts,
threatening
to destroy
the strength
of
the fragile
present
and shadowing
the light
of the future.
How dare you?
Go now.
Leave the past.
Don't look back,
neither
in sadness,
nor
in anger.
Keep
the joy,
keep
the laughter,
keep
the friendship
and
keep
your eyes open
for what will be.
Der Wind
spielt
mit Deinem Haar.
Schön ist der Strand,
den unablässig
Brandung
bestürmt, doch
rauh
sind die Felsen
in der Ferne.
Die Seele
streift
Dich
und läßt
Dich leuchten,
der Abendsonne
Hohn.
Frag' mich nicht
was ich tue
denn –
ich schwebe,
nicht zu stürzen
auf die Worte.
Flieg, kleiner Falter, flieg!
Von Blüte zu Blüte,
den süßen Nektar
des Lebens
schlürfend.
Flieg – ohne Ziel,
ein Windstoß nur,
in eine andere Welt.
Doch auch hier
gibt es Blumen…
Samt –
your lips.
Der Kuß
from a rose –
and still!
Schwarz ist die Farbe
of my truelove's –
na, Du weißt…
Packpapier,
mit klaren Farben
on the Grey –
Say goodbye,
der Henker wartet.
Uh, je t'aime,
my dear,
darum
not only
now and then,
I'll lay down
the trenches
und den Stacheldraht
um mein Herz…
Treiben lassen – auf Noten.
Töne, die tragen,
wärmen, nähren
die Fantasie,
die unersättliche.
Gefühle – spürbar gemacht,
verzaubernd,
doch auch treibend.
Energie –
pur – direkt –
mitreißend.
Zum Abheben…
Faint notes,
tingling in the fog.
Travelled
a long way
to give delight.
Lonely tune
in soft sadness,
but bright as daylight.
Each chord
a page,
each line
a chapter
from the tale
of feelings.
Ein
Steinchen
war es nur,
zur richtigen Zeit,
an der richtigen Stelle,
das die große Lawine auslöste
der Ereignisse, die so vieles mitreißen…
Spiel Dein Spiel
mit mir
dem Verspielten,
der allzuoft
verspielt hat
die Chance
der Liebe…
Schmerz –
in mir,
zu Dir zu gelangen.
Bin halb nur hier,
den and'ren Teil
wähne ich
in Deiner Nähe.
Gut aufgehoben,
Geborgenheit.
Doch dieser hier –
er darbt in Wehen,
bis uns're Trennung
find' ein End'.
Sweet drug Internet,
dribbling away
in zeroes and ones,
in bits and bytes.
Creepy poison,
luring me
into its
worldwide depths.
Lucious data stream
that shortens the distance
to the other side
of the world
but creates
gorges
in the here and now.